Ernährungshandwerk erleben

24.10.2017 von Stefan Ulbricht

Brunner weitet Modellprojekt auf ganz Bayern aus

Mit einem zusätzlichen Angebot will Landwirtschaftsminister Helmut Brunner bayerische Schülerinnen und Schüler für heimische handwerklich hergestellte Lebensmittel begeistern. Das in Oberfranken erfolgreich getestete Modellprojekt „Ernährungshandwerk erleben – Lebensmittel begreifen“ wird dafür jetzt auf ganz Bayern ausgeweitet.

Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wer stellt wie und wo welche regionalen Produkte her?“. Bäcker, Brauer und Mälzer, Metzger, Köche, Konditoren, Käser, Müller und Winzer lassen Schülerinnen und Schüler einen Blick hinter die Kulissen werfen und aktiv an der handwerklichen Lebensmittelproduktion teilhaben. „Die Jugendlichen können so das Essen mit ihrer Heimat verbinden, das verbessert die Wertschätzung für die regionalen Spezialitäten und das Ernährungshandwerk“, sagte Brunner beim Start des jetzt landesweiten Projekts in Bayreuth. Davon profitieren dem Minister zufolge nicht nur Schüler und Ernährungshandwerker, sondern die gesamte Region.

Das Modellprojekt richtet sich an die siebte bis neunte Jahrgangsstufe der Real- und Mittelschulen. Es ergänzt laut Brunner die bisherigen Angebote für Grund- und Förderschulen wie „Erlebnis Bauernhof“ oder „Landfrauen machen Schule“ und schließt die Lücke von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen. Experten des Kompetenzzentrums für Ernährung (KErn) und der Fachzentren Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung bereiten die Betriebe auf den Besuch vor und geben Lehrern und Schülern Materialien zur Vor- und Nachbereitung im Unterricht an die Hand. Interessierte Schulen und Handwerksbetriebe können sich an die Fachzentren Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wenden. Weitere Informationen gibt es auch in Internet unter  www.kern.bayern.de/ernaehrungshandwerk.erleben.

 

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