Ausbildungsstatistik

Ausbildungszahlen

Nach dem alarmierenden Rückgang der Neuabschlüsse um -17,7 Prozent in 2008 hat sich die Anzahl der Neuabschlüsse in 2009 von 1.723 auf 1.553 nur um -9,9 Prozent verringert.


Zum 31.12.2009 waren insgesamt 4.489 Lehrlinge in den Betrieben des bayerischen Fleischerhandwerks in Ausbildung.

Die Veränderungen zum Vorjahr:


Lehrlinge insgesamt    2009: 4.489 (- 12,8 Prozent) 2008: 5.150 

Fleischer/innen          2009: 1.740 (- 12,3 Prozent) 2008: 1.984

Fachverkäufer/innen   2009: 2.749 (- 13,2 Prozent) 2008: 3.166

Neuabschlüsse           2009: 1.553 (- 9,9 Prozent)   2008: 1.723

Fleischer/innen          2009:   594 (- 8,2 Prozent)   2008:    647

Fachverkäufer/innen   2009:   959 (-10,9 Prozent)   2008: 1.076



Unter den bayerischen Fleischerlehrlingen waren im Jahr 2009 61 Frauen (Anteil von 3,5 Prozent). Dies ist die höchste Quote seit 1997. Im Gegensatz zu den männlichen Lehrlingen, bei denen es einen Rückgang von -12,9 Prozent zu verzeichnen gab, stieg damit die Anzahl der weiblichen Lehrlinge um 7 Prozent. 


397 Männer (Anteil von 14,4 Prozent) befanden sich 2009 in Bayern in der Ausbildung zum Fachverkäufer. Damit ist der Anteil der männlichen Auszubildenden zum Fachverkäufer gemessen an der Gesamtzahl der Fachverkäufer/innen im Vergleich zu den Vorjahren wieder gestiegen. Im Gegensatz zu einem Rückgang der Fachverkäufer/innen um
 -13,2Prozent ist die Zahl der männlichen Fachverkäufer nur um -8,5 Prozent gesunken.


Knapp ein Drittel aller Lehrlinge, die das deutsche Fleischerhandwerk ausbildet, erhalten in Bayern ihr berufliches Rüstzeug.

Auch wenn die Gesamtzahl der Lehrlinge insgesamt zurückging, so ist doch eine Zunahme der Neuabschlüsse im Vergleich zu 2008 zu verzeichnen. 

Die gesunkenen Lehrlingszahlen haben ihre Ursache nicht in ausbildungsunwilligen Betrieben. Im Ausbildungsschnitt pro Betrieb besetzt Bayerns Fleischerhandwerk nach wie vor einen Spitzenplatz. Beunruhigend ist aber, dass die Kluft zwischen angebotenen und besetzten Lehrstellen immer größer wird. Dem Fleischerhandwerk fehlt der Fachkräftenachwuchs.